Referenzanalytik mittels HPLC

Chromatographische Methoden wie z.B: Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) haben eine lange Tradition in der Analytik. Offizielle Methoden basieren meist auf chromatographischen Methoden und sie werden als Referenz anerkannt. Sie sind universeller einsetzbar, da sie aufgrund der chromatographischen Trennung vor der Detektion weniger von Interferenzen beeinflusst werden als Technologien, denen diese Trennung fehlt. Im Bereich der Mykotoxine findet vor allem die HPLC Anwendung, es gibt aber auch einige Anwendungen für Gaschromatographie. Eine einfachere Variante der Flüssigchromatographie ist die Dünnschichtchromatographie, die ebenfalls noch vereinzelt Verwendung findet. HPLC für Mykotoxine ist häufig gekoppelt mit variablem Wellenlängendetektor oder Fluoreszenzdetektor. Mit diesen beiden Detektoren kann man einen Großteil der wichtigsten Mykotoxine mit guter Sensitivität nachweisen. In den letzten Jahren hat die Weiterentwicklung der Massenspektrometer dazu geführt, dass immer mehr Kopplungen von HPLC mit Massenspektrometrie (LC-MS) in Verwendung sind. Diese Kopplung bietet noch mehr Möglichkeiten, vor allem was die Identifizierung und Quantifizierung von immer mehr Analyten mit immer geringerem Aufwand betrifft.

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